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20 | 12 | 2019

Babyschwimmen

Babyschwimmen

Kurs KL 1:       donnerstags   14.30 – 15.00 Uhr          (Alter ca. 5-9 Monate)

Kurs KL 2:       donnerstags   15.00 – 15.30 Uhr          (Alter 10-15 Monate)

Kurs KL 3:       donnerstags   15.30 – 16.00 Uhr          (Alter 16-24 Monate)

 

Ein Einstieg ist nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung möglich.

 

Kursdauer:      10 Wochen

 

Kursgebühr:

 

Für KL 1 und  KL 2:     55,00 €  + Eintrittspreis ins Schwimmbad für1 Erwachsenen

Für KL 3:                     110,00 € inkl. Badeintritt für 1 Erwachsenen und 1 Kind

 

Für weitere Fragen zum Thema Babyschwimmen sowie zur Anmeldung wenden Sie sich bitte direkt an:

 

Sabine Jung

-Kursleiterin-

Tel.: 02734 / 434 20 55

E-mail: aqua.bine.sj@gmail.com

 

 

 

 

 

Geschichte

 

Babyschwimmen ist hingegen der weitläufigen Meinung keine Modeerscheinung.

In den verschiedensten Ländern der Erde haben Mütter ihre Säuglinge frühzeitig in natürlichen Gewässern mit dem Wasser vertraut gemacht. Über die normale Körperreinigung hinaus planschten und spielten Mütter mit ihren Neugeborenen im Wasser. Darüber berichten auch Schriftsteller und Völkerkundler.

Wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema erschienen bereits zum Ausgang des vorletzten Jahrhunderts. In England, Niederlande und Deutschland wurden Forschungsprojekte über das Babyschwimmen ins Leben gerufen. Inzwischen gibt es weltweit Studien über das Säuglings- und Kleinkinderschwimmen.

 

1968 begann die Sporthochschule Köln mit einer Studie, die 1975 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Studie besagt, dass Bewegungen im Wasser die Kinder intensiver beeinflussen als Bewegungen auf dem Trockenen. Durch eine gezielte Bewegungsschulung in den ersten 22 Monaten werden die späteren motorischen Bewegungsfertigkeiten nachhaltig gefördert.

Pädagogen und Sportwissenschaftler interessieren sich – trotz aller positiven Bewertungen – erst seit den siebziger Jahren für das Säuglingsschwimmen. An vielen Sporthochschulen werden seit Mitte der 90er Jahre Unterrichtsforschung im Säuglings- und Kleinkindbereich durchgeführt.

Die veröffentlichten Ergebnisse ergeben, dass sich Säuglingsschwimmer gegenüber ihren Altersgenossen durch eine bessere situative Anpassung, größere Selbstsicherheit und Selbständigkeit auszeichnen.

Das Babyschwimmen wird inzwischen durch die Medizin, Pädagogik und Sportwissenschaften erforscht und stetig weiterentwickelt.

 

Durch Ultraschalluntersuchungen des Kindes im Mutterleib können jetzt die Forschungsergebnisse über die Entwicklung und die Inhalte des Babyschwimmens besser begründet werden.

Es haben bereits zwei Weltkongresse über das Babyschwimmen stattgefunden. Ein europäischer Zusammenschluss aller Institutionen, die sich mit Baby- und Kleinkinderschwimmen befassen, wird angestrebt. Tagungen und Kongresse finden alle zwei Jahre statt.

 

 

Warum Babyschwimmen?

 

Ging es in den siebziger Jahren noch darum, wessen Baby am längsten in Rückenlage schweben oder untertauchen konnte, wird heute nicht mehr experimentiert. Das Baby soll schließlich nicht Schwimmen lernen, sondern das Element Wasser „wieder entdecken“.

Es soll sich entspannen können aber auch aktiv sein dürfen und dieses mit der Mutter oder dem Vater – am besten mit beiden Elternteilen – unter der Anleitung und Hilfe einer gut ausgebildeten Kursleitung.

Wassergewöhnung und Spaß für Säuglinge und Kleinkinder von 3 bis 24 Monaten.

Spaß im Wasser und die Förderung der Bewegung stehen immer im Vordergrund des Babyschwimmens.

Die Eltern erlernen wichtige und vor allem sichere Griffe und Haltetechniken. Sie sehen, wie Ihr Baby die große Bewegungsmöglichkeit im Wasser ausnutzt. Durch das gemeinsame Erleben und dem intensiven Körperkontakt wird die innige Beziehung zwischen Baby und Eltern gefördert.

Babyschwimmen ermöglicht Säuglingen eine Fortbewegungsmöglichkeit, bereits in einem Stadium, in dem eine Fortbewegung an Land noch nicht möglich ist. Durch die „Dreidimensionalität“ des Wassers wird dem Baby eine Bewegungsfreiheit geboten, die jedem Säugling an Land verwehrt bleibt. Babyschwimmen hat somit für die Entwicklung aller Bewegungen eine herausragende Bedeutung.

Es wird aber nicht nur die Motorik angesprochen, sondern auch die anatomische und organische Entwicklung des Babys wird positiv beeinflusst.

 

Durch die Eigenschaften des Wassers (Nässe, Kälte, auftrieb, Widerstand, etc.) wird die Wahrnehmungsfähigkeit, die noch bei vielen Kindern im Kindergarten- und Schulalter unzureichend ausgebildet ist, wesentlich verbessert.

 

Wahrnehmungen gelten als die wichtigsten Voraussetzungen für ein gesundes Bewegungsverhalten. Durch das nasse Medium wird ein neuer Handlungsspielraum eröffnet, der dem Baby und Kleinstkind eine besondere Kreativität ermöglicht. Babyschwimmen darf nicht als Schwimmen im eigentlichen Sinne verstanden werden, sondern als „ein anderer, besonderer Spielplatz“.

 

Ein neugeborenes Kind kennt das Element Wasser bereits aus dem Mutterleib, deshalb wird es die Zeit im Wasser mit den Eltern sehr genießen. Wasser stimuliert die Bewegungs- und Sinnesfähigkeit des Babys, es vermittelt neue Eindrücke und fördert die geistige Aufnahmefähigkeit des Kindes.

Im Babyschwimmen wird spielerisch die Erfahrung im Element Wasser gemacht! Es soll nichts lernen müssen, sondern Spaß mit den Eltern und den anderen Kindern im Wasser haben. Die körperliche Entwicklung wird durch die Wassererfahrung positiv beeinflusst, das Wasser wirkt auf alle Organsysteme, besonders auf die Atmung.

Die geistige Entwicklung wiederum wird durch den engen Eltern-Kind-Kontakt gefördert. Das gegenseitige Vertrauen und die Sicherheit zueinander wachsen. Die soziale Entwicklung profitiert durch engen Kontakt zu anderen Kindern und Eltern und dem gemeinsamen Erleben. Der Aufenthalt im Wasser steigert das Wohlbefinden und die Fähigkeit zu Konzentration und Koordination.

 

 

Definition

 

Die meisten Kinder lieben das warme Wasser und ihre Bewegungsfreude kann dort begeistert ausgelebt werden.

Allerdings ist der Begriff „Schwimmen“ irreführend. Zwar zeigen Neugeborene die instinktive Reaktion, bei plötzlichem Untertauchen die Atmung einzustellen, aber dieser Reflex verliert sich wieder zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat.

Vielmehr handelt es sich um eine spielerische Eltern-Kind-Gymnastik, die dem Spaß im Element Wasser dient. Darüber hinaus wirkt sich der Aufenthalt im Wasser positiv auf die gesamte kindliche Entwicklung aus:

Herz-, Kreislauf- und Atemtätigkeit sowie Motorik und Körperbeherrschung werden gefördert, die körperliche Abhärtung kann helfen, Infektionen vorzubeugen. Außerdem ermöglicht das Babyschwimmen den Babys ein ausgeprägtes Körpergefühl und eine gut ausgebildete Grob- und Feinmotorik. Vermutlich werden Haltungs- und Bewegungsstörungen gebessert.

 

 

Was wird im Kurs vermittelt?

 

Die Babys lernen nicht wirklich Schwimmen, sondern es kommt auf gymnastische Übungen/Bewegungen im Wasser an. Erst im Kindergartenalter lernen die Kinder richtig schwimmen. Viele von ihnen, die am Babyschwimmen teilnehmen konnten, lernten schneller schwimmen als ihre Altersgenossen, die keinen Kursus besucht hatten. Babyschwimmen nimmt den Kindern die Angst vor dem nassen Element und trägt so dazu bei, dass die Kinder später mit dem Wasser vertrauter umgehen.

 

 

Ab wann?

 

Bereits nach dem dritten Lebensmonat kann man mit seinem Kind am Babyschwimmen teilnehmen, vorausgesetzt, Eltern und Kind haben Spaß daran.

Worauf Sie achten sollten!

Das Wasser sollte mindestens eine Temperatur von 32 bis 33° C haben und wegen der Gefahr von Pilzerkrankungen und Infektionen leicht gechlort sein.

Ist das Baby ganz gesund, hat keine Infektionen oder verstopfte Atemwege, steht dem Badespaß nichts im Wege. Allerdings sollte der Aufenthalt im Wasser nicht übertrieben werden und sich auf maximal 30 Minuten beschränken, da Babys sehr schnell frieren.

 

Das Kind kann flach auf dem elterlichen Handteller liegen und so planschend und krabbelnd das Baden genießen. Aber man sollte darauf achten, dass es sein Köpfchen hoch hält und kein Wasser schluckt.

Der günstigste Zeitpunkt für ein Bad liegt zwischen den Mahlzeiten, dann ist das Baby weder hungrig noch der Magen zu voll.

 

 

Tauchen

 

Das Thema Tauchen bei Säuglingen ist umstritten. Es gibt viele Befürworter und Gegner.

Als neutrale Redaktion möchten wir keine Empfehlung aussprechen. Als allgemeinen Rat geben wir jungen Eltern immer den Tipp mit, auf das eigene Gefühl und die Reaktionen des Babys zu achten. Selbstverständlich sollte der Kinderarzt auch ein guter Ratgeber sein.

 

 

…und jetzt viel Spaß beim Babyschwimmen!!!